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Geschichte

Die Geschichte unserer Grundschule in Everswinkel aus der Sicht einiger talentierter Schriftsteller aus der dritten Klasse:

Meine aufregende Zeitreise

Letzte Woche baute ich eine Zeitmaschine und ich wollte sie ausprobieren. Sofort stieg ich hinein und stellte die Zeit ein. Plötzlich hörte ich ein Piepen und gleich danach zischte es. Ich sah einen Lichtstrahl und viele, viele Funken. Nun stellte ich den Bildschirm aus.

Die Tür öffnete sich und ich stieg aus. Ich trug ein Kleid und eine Schürze. Auf meinem Rücken trug ich einen Ledertornister. Also wusste ich, dass ich in der Zeit 1909 angekommen war. Ich ging in die Schule hinein. Meine Finger waren dreckig, weil sie nicht gewaschen waren. Deswegen sagte der Lehrer streng: „Gehe zum Brunnen und wasche dich! Du musst auf die Pause verzichten.“ Darüber war ich gar nicht erfreut. Aber die Pause ging schnell vorüber. Die meisten Kinder hatten Kreisel und damit spielten sie auf dem Schulhof. Am nächsten Tag ging ich ins Klassenzimmer und sofort guckte der Lehrer auf meine Finger. Heute waren sie sauber. Ein Glück.

Ich schrieb mit einem Griffel auf einer Schiefertafel. Wenn die Schiefertafel kaputt war, bekam man Schläge von dem Lehrer.

Die Mädchen trugen Kleider. Die Jungen trugen eine Lederhose und dicke, lange Strickstrümpfe. Weil ich schlau war, saß ich in der ersten Bank. Andere Kinder aus meiner Klasse saßen hinten. Doch der Lehrer kümmerte sich nur um die schlauen Kinder. Draußen auf dem Schulhof gab es Plumpsklos, denn echte Toiletten hatten wir noch nicht.

Nun sollten wir einen Text abschreiben. Da ich null Fehler hatte, bekam ich ein Fleißkärtchen. Meine Mutter und mein Vater waren sehr stolz darüber. Der Lehrer war sehr streng. Linkshänder mussten mit rechts schreiben. Für den Herrn Lehrer gab es im Dachgeschoss eine Wohnung. Und für die anderen Lehrer ein Lehrerhaus.

Wir lernten Sütterlinschrift. Wenn in Schläge bekam, tat das sehr weh. Dann dachte ich: „Der Lehrer ist aber sehr, sehr streng.“ Die Jungen steckten manchmal die Zöpfe von uns Mädchen ins Tintenfass, da wir oft Zöpfe trugen. Wenn die Jungs das taten und der Lehrer sah es, bekamen sie Schläge. Die Tinte war sehr schwer raus zu waschen.

Jetzt klingelte es. Der Lehrer sagt: „Die Stunde ist zu Ende. Ihr dürft nach Hause gehen.“ Sofort rannten alle Kinder auf den Schulhof. Ich ging zu meiner Zeitmaschine und stellte die Zeit 2011 ein. Wieder sah ich einen Lichtstrahl und viele, viele Funken. Es zischte und gleich danach wurde alles still. Die Tür öffnete sich und ich war zu Hause. Ich war sehr glücklich, denn meine Lehrerin schlug mich nicht. 

Anika H. (9 Jahre) im März 2011

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